Nach einem sehr erfolgreichen Projektverlauf fand nun im Dezember 2016 das Abschlusstreffen des vom BMBF geförderten Verbundprojekts SE_BURG (selbstanpassendes bewegungsunterstützendes Robotergerät) in der Federseeklinik Bad Buchau statt. Dazu waren alle Projektpartner aus Industrie (Dr. Paul Koch GmbH, Dr. Winkler GmbH & Co. KG) und Forschung (FWBI Forschungsgesellschaft, UFB Ulm, VDI) zu Gast und diskutierten über die abschließenden Ergebnisse.

Das Ziel des Projekts, die Entwicklung einer assistiv-aktiven Kniebewegungsschiene, die sich dem Bewegungsverhalten des Patienten selbstständig anpasst, konnte im Konsortium realisiert werden (Abb. 1). Das IFR Ulm präsentierte die Ergebnisse der praktischen Testung bei Patienten mit Knie-Totalendoprothese. Alle Patienten konnten die Testung problemlos durchführen und waren mit der Behandlung durch die neue Bewegungsschiene zufrieden. Die praktische Testung ergab keinerlei Verletzungsgefahr und der hervorragende hygienische Zustand der Bewegungsschiene wurde herausgestellt.
Aus klinischer Sicht sind die Ergebnisse sehr zufriedenstellend und versprechen einen neuartigen Ansatz in der Anwendung von Motorschienen in der orthopädischen Rehabilitation. Aus Sicht der Projektpartner besteht ein gutes Vermarktungspotential für die gemeinsam entwickelte Kniebewegungsschiene. Die Ergebnisse werden nun für mehrere Publikationen zusammengestellt.

Neben dem erfolgreichen Projektabschluss von SE_BURG wurde auf dem Treffen in Bad Buchau zugleich der Grundstein für das Folgeprojekt inBURG (individuell bewegungsunterstützendes Robotergerät) gelegt, in dem wesentlich auf den vorliegenden Erkenntnissen der Entwicklung der SE_BURG Bewegungsschiene aufgebaut werden wird. Das Kick-off Meeting des inBURG Projekts wird im Februar 2017 in Bremen stattfinden.

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