Das IFR Ulm evaluiert das neue, vom IGES Institut entwickelte Behandlungskonzept für Patienten nach Oberschenkelfraktur in der geriatrischen Rehabilitation. Bewertet werden die Behandlungsergebnisse und die Durchführbarkeit des Konzepts. Mit „AOK proReha Geriatrie“ verfolgt die AOK Baden-Württemberg das Ziel, die Ergebnis-, Prozess- sowie Strukturqualität in der geriatrischen Rehabilitation in Baden-Württemberg weiter zu verbessern.
Im Oktober 2015 wurde die Entwicklung des neuen Behandlungskonzepts durch das IGES Institut abgeschlossen. Die Implementierungsphase, die Ende des Jahres beendet sein soll, startete in Stuttgart mit einer Informationsveranstaltung einschließlich der teilnehmenden Modellkliniken. Durch die Implementierung sollen die internen Behandlungsabläufe in den Kliniken an das neue Konzept angepasst werden, bevor das IFR Ulm im neuen Jahr das Konzept evaluieren wird.
Neben dem Behandlungsergebnis und der Durchführbarkeit wird im Rahmen der Evaluation ein besonderes Augenmerk auf das Entlassungsmanagement gelegt. Das Entlassungsmanagement ist ein wesentliches Element, um die wichtige Versorgungslücke zwischen Rehabilitationsaufenthalt und Überleitung in die häusliche Umgebung bzw. Pflegeeinrichtung zu schließen. Im Juli 2015 wurde das Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VStG) verabschiedet, wodurch die sektorenübergreifenden Versorgung weiter gestärkt werden soll. Auch vor dem Hintergrund der neuen Gesetzeslage soll im Rahmen des Projekts „AOK proReha Geriatrie“ die integrierte Versorgung weiter an Bedeutung zunehmen.
Weitere Informationen zum Projekt „AOK-proReha Geriatrie“ erhalten Sie unter: http://ifr-ulm.de/projekte/