Das IFR Ulm evaluiert derzeit das Behandlungskonzept der Verbundrehabilitation Orthopädie-Psychosomatik des Therapiezentrums Federsee (VOP). Hier werden Rehabilitanden mit orthopädischer Grunderkrankung und psychischer Begleiterkrankung behandelt. In der Studie wurden die Rehabilitanden bei Aufnahme und Entlassung aus der Rehabilitation sowie zwölf Monate nach der Entlassung mit Fragebögen befragt.

Zu Beginn der Rehabilitation lag sowohl die psychische Belastung als auch die körperliche Funktionsfähigkeit der Rehabilitanden im deutlich auffälligen Bereich. Die psychische Belastung konnte während der Rehabilitation statistisch signifikant und klinisch relevant reduziert werden (p<0,0001). Bis zur Katamnesebefragung nach zwölf Monaten stieg die psychische Belastung zwar leicht an, die Zunahme war aber weder klinisch relevant noch statistisch signifikant (p=0,1602). Die körperliche Funktionsfähigkeit verbesserte sich statistisch signifikant und klinisch relevant (p<0,0001) zwischen Entlassung und Katamnesebefragung.

Mit dem Behandlungskonzept der VOP verbessert sich sowohl der psychische als auch der physische Gesundheitszustand der Rehabilitanden statistisch signifikant, klinisch relevant und nachhaltig. In der Evaluation folgen nun noch weitere Auswertungen zum Erwerbsstatus und der Nachsorgeaktivität.

NachhaltigeEffekteVOP